Allgemeine Trainingszeiten

Tag Uhrzeit
Mittwoch 16:00 – 20:00 Uhr (April-September)
16:00 – 19:00 Uhr (Oktober - März)
Freitags 16:00 – 20:00 Uhr (April-September)
16:00 – 19:00 Uhr (Oktober - März)
Sonn- und Feiertags 10:00 – 12:30 Uhr

Regelungen

1. Während der allgemeine Trainingszeiten 
    (Mi und Fr 16:00 - 19:00 (20:00) sowie an Sonn- und Feiertagen 10:00-12:30):

a. Die Stände sind für alle Vereinsmitglieder, Gastschützen anderer Schießsportvereine sowie persönliche Gäste unserer Mitglieder geöffnet.

b. Der Verein sorgt dafür, dass ein Standverantwortlicher anwesend ist. 

c. Der Standverantwortliche koordiniert die Standaufsichten auf den einzelnen Ständen und überwacht insb, dass auf allen Ständen die gemäß §§ 10 u. 11 AWaffV erforderlichen Aufsichtspersonen anwesend sind und das Schießen überwachen.

d. Der Standverantwortliche stellt sicher, dass nach Beendigung der offiziellen Schießzeiten niemand mehr auf der Schießanlage ist, der nicht selbst eine Zugangsberechtigung hat.

e. Es ist nicht sichergestellt, dass immer jemand anwesend ist, der Zugriff auf den Waffen- bzw. Munitionsschrank hat. Wer mit Vereinswaffen schießen möchte, sollte sich daher rechtzeitig mit den zugriffsberechtigten Vereinsmitgliedern absprechen.

2. Außerhalb der allgemeinen Trainingszeiten:

a. Schießen nur für diejenigen mit Zugangsberechtigung bzw. in Absprache mit jemandem, der eine Zugangsberechtigung hat. Im letzteren Fall ist das zugangsberechtigte Vereinsmitglied für die nicht zugangsberechtigten Personen verantwortlich.

b. Die Eingangstür ist verschlossen zu halten, so dass nur zugangsberechtigte Vereinsmitglieder die Schießanlage betreten können.

c. Zugangsberechtigt sind diejenigen Vereinsmitglieder, die sich im Verein besonders engagieren; neben den Vorstandsmitgliedern sind dies insb. die Standverantwortlichen sowie diejenigen, die sich dankenswerterweise um den Erhalt der Stände kümmern ("Rentnertruppe").

d. Falls mehr als eine Person auf einem Stand ist, haben sich die Anwesenden untereinander abzustimmen, so dass die gesetzlich erforderliche Aufsicht gemäß §§ 10 u. 11 AWaffV jederzeit gewährleistet ist.

e. Die gesetzlichen Bestimmungen, insb. das Waffengesetz (WaffG) bzw. die Allgemeine Waffengesetz Verordnung (AWaffV), die Standzulassung, die Standordnung sowie die genehmigten Sportordnungen sind vollumfänglich zu beachten! 
Sollten sich Anhaltspunkte ergeben, dass einzelne Vereinsmitglieder wiederholt dagegen verstoßen, wird ihnen die Zugangsberechtigung entzogen. 

3. Rechtliche Erfordernisse:

a. Gemäß § 10 Abs. 3 AWaffV müssen verantwortliche Aufsichtspersonen beim Verein registriert sein, die erfolgreiche Teilnahme an einem Standaufsichtskurs ist allein nicht ausreichend.
Das Nachweisdokument ist während der Aufsichtsführung mitzuführen.

b. Gemäß § 11 Abs. 1 AWaffV haben die verantwortlichen Aufsichtspersonen das Schießen ständig zu beaufsichtigen und insbesondere dafür zu sorgen, dass die in der Schießstätte Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen, sowie dass die Altersvorschriften gemäß § 27 Abs. 3 WaffG eingehalten werden.
Je nach Anzahl der auf dem Stand anwesenden Schützen kann es erforderlich sein, dass mehrere Aufsichtspersonen das Schießen beaufsichtigen, da eine einzelne Person das Geschehen nicht ausreichend überblicken oder aber ggf. nicht ausreichend schnell eingreifen könnte. 

c. Gemäß § 11 Abs. 2 AWaffV haben alle Benutzer der Schießstätte die Anweisungen der verantwortlichen Aufsichtsperson zu befolgen. 

d. Gemäß § 11 Abs. 3 AWaffV ist das Schießen ohne selbst beaufsichtigt zu werden, nur dann zulässig, wenn die betreffende Person selbst zur Aufsichtsführung befähigt ist und sichergestellt ist, dass sie sich alleine auf dem Schießstand befindet.

e. Gemäß Punkt 2.3.8.4 der Schießstandrichtlinien sind auf jedem Stand während des Schießens der oder die Namen der verantwortlichen Aufsichtsperson(en) an gut sichtbarer Stelle auszuhängen.

f. Die Strafandrohungen für Verstöße sind in § 24 AWaffV sowie den §§ 52 u. 53 WaffG nachzulesen. Insb. können Verstöße gegen die waffenrechtlichen Bestimmungen (WaffG bzw. AWaffV) auch den Verlust der Zuverlässigkeit gemäß § 5 WaffG und damit den Verlust aller waffenrechtlichen Erlaubnisse zur Folge haben.

4. Unstimmigkeiten:

Sollte es während des Schießbetriebs zu Unstimmigkeiten kommen, so können diese ggf. im Nachhinein mit der Vorstandschaft geklärt werden. Zunächst gilt jedoch, dass die Anweisungen der verantwortlichen Aufsichtsperson zu befolgen sind.